Schmuck ist so alt wie die Menschheit

Seit undenklicher Zeit und verschiedenen Gründen haben Menschen das Bedürfnis Schmuck zu tragen.

In der Altsteinzeit diente Schmuck mehr magischer als ästhetischen Zwecken. Der Künstler der Steinzeit war Jäger, sein Schaffen galt der Sicherung des täglichen Lebens. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Schmuck zur damaligen Zeit magische Bedeutung hatte. Muscheln wurden zu Armschmuck, Ohrschmuck, Halsschmuck und Fingerschmuck verarbeitet und dienten zum Beispiel der Fruchtbarkeit, als magisches Objekt zur Gewährleistung der Schwangerschaft und damit zur Sicherung des Fortbestehens der Menschheit. Schmuck aus Zähnen und Federn sollten dem Träger Tatkraft und Stärke verleihen. Es waren Amulette und Talismanen. Der Wert dieser Schmuckstücke, auch für den Tausch, ergab sich allein aus der Überzeugung ihrer Wirksamkeit.

In der Jungsteinzeit wurden die Menschen sesshaft und fingen an Ackerbau zu betreiben. Es kommt zu ersten ständigen Ansiedlungen. Es wurden Überschüsse erwirtschaftet, damit kam es zu Tauschgeschäften und Handel. Ab dieser Epoche konnte man einen Teil seiner Zeit anderen Dingen widmen als der bloßen Sicherstellung des Lebensunterhalts. Es entstand eine Gesellschaftsform mit Rangordnung auf Bezug auf die Tätigkeit die man ausübte. Es entstehen soziale Klassen und Handwerke, darunter auch das Schmuckhandwerk. Wer zu diesen Zeiten reich mit Schmuck bedacht war, zeigte großen Reichtum und erhielt viel Ansehen. Auch heute zeigt man noch gerne was man hat, versucht finanzielle Sicherheit zu demonstrieren.

Durch das hereinbrechen der industriellen Revolution über die europäische Gesellschaft in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, forderten neue Ideen der romantischen Versionen mittelalterlicher Traditionen, dass handwerkliche Kunst einen höheren Rang haben müsse. Dieser Gedanke hatte entscheidenden Einfluss auf die Schmuckkunst insgesamt.

Alle diese Erneuerungsideen flossen im neunzehnten Jahrhundert zusammen. Zu einem ganz neuen Stil. Wir nennen diese Kunst die Europa erfasste, den ,,Jugendstil“. In dieser Zeit entstehen Schmuckstücke, die den Rang echter Kunstwerke beanspruchen können.

Der, ArtDeco“ wurde etwa von 1925 an zur zweiten großen Bewegung, welche die Schmuckgestaltung im zwanzigsten Jahrhundert ergriff. Seitdem hat kein weiterer Stil eine größere Rolle bei der Schmuckgestaltung gespielt. Es entstanden Schmuckstücke, bei denen nicht der Wert des Materials im Vordergrund stand. Es wurden industriell gefertigte Schmuckstücke Silberketten, Ohrringe, Kreolen, Ohrstecker, Edelstahlschmuck und Schmucksets hergestellt. In der heutigen Zeit ist Schmuck eine industriell gefertigte Massenware, ein Konsumgut. Die Frau von heute kauft nicht unbedingt den teuren Gold oder Platinschmuck an den sie Jahrzehnte gebunden ist. Für den Preis eines teuren Ringes bekommt Sie ein Vielfaches an Silberringen in Top Qualität und Design in unserem Onlineshop für exklusiven Silberschmuck. Vielfalt ist eben angesagt. Auf diese Weise gönnt man sich öfters eine kleine persönliche Belohnung in Form eines tollen Schmuckstücks.